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Eingang zur Fundstelle des Neandertalers. Foto: Heiko Tomaszewski

Geschichte in Erkrath

Im Zeichen des Neandertalers

In Erkrath liegt das bekannte Neanderthal Museum, in der die Geschichte des Neandertals und die Fundgeschichte des Neanderthalerskelettes erzählt wird. Zudem befindet sich auf Erkrather Stadtgebiet die bedeutendste Grabungsstelle im Neandertal, an der im Jahr 2000 Archäologen zahlreiche Knochenfragmente und Steinwerkzeuge fanden. Insbesondere die gefundenen Knochen stellen eine kleine Sensation dar. So lässt sich ein gefundenes Stück des Jochbeins nahtlos an die bereits 1856 gefundene Schädeldecke des legendären Neandertalers einfügen.
 

Der einstige Fundorte des Neandertalers - die Feldhofer Grotte - ging durch den Kalkabbau für immer verloren. Eine Annäherung an ihre ehemalige Topographie wurde durch die Ausgrabungen in den Jahren 1997 und 2000 möglich. Der Fundort des berühmtesten Deutschen wurde in 2000 durch das Landschaftsarchitektenbüro Lützow 7 als archäologischer Garten inszeniert. Visuelle Bausteine wie Steinkreuze, Zeitachse, Fluchtstangen und Liegen verbinden sich mit der Topographie des Ortes und berichten von der wechselvollen Talgeschichte. Zwei Botanika zeigen Sammelpflanzen des Eiszeitalters.

 

 Quelle: Stadt Erkrath