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Auf dem 4 800 Quadratmeter großen Grundstück im Heiligkreuz-Viertel sollen die 92 geförderten Mietwohnungen in einer offenen und mit dem Quartier gut vernetzten Gesamtstruktur entstehen. Die Idee des Architekturbüros Schulze Gronover überzeugte die Wettbewerbsjury.

 

Grevener Architekturbüro gewinnt Wettbewerb um die Gestaltung einer Wohnanlage im Heiligkreuz-Viertel

Schulze Gronover Architekten siegreich in Mainz

Mainz, 27. Juni 2019

 

Das Grevener Architekturbüro Schulze Gronover hat den ersten Architektenwettbewerb für die Bebauung des Heiligkreuz-Viertels in Mainz für sich entschieden. Eine siebenköpfige Fachjury unter Vorsitz des renommierten Architekten Professor Kunibert Wachten sprach sich für den Entwurf der Grevener aus.

Neben dem Sieger hatten vier weitere Büros Arbeiten eingereicht. Ein 2. Preis wurde nicht vergeben, zwei weitere Büros wurden drittplaziert. Federführend im Team Schulze Gronover waren die Architekten Henning Heiring und Frederik König.

 

Auf einem rund 4 800 Quadratmeter großen Grundstück soll eine neue Wohnanlage mit 92 öffentlich geförderten Mietwohnungen für Ein- bis Fünf-Personen-Haushalte entstehen. Bauherr und Eigentümer ist das ebenfalls in Greven ansässige Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen, das den Wettbewerb ausgelobt hatte. In der Begründung hebt die Jury insbesondere die offene, gut vernetzte Gesamtstruktur des Gebäudeensembles und die hausweise Bündelung von Wohnungstypen hervor. „Die Klarheit in der Zuordnung der Wohnungen zu den einzelnen Gebäudeteilen, die Lage der Gemeinschaftseinrichtungen zum Park und die Offenheit der Gestaltung des Blockes sind die Pluspunkte des Entwurfs“, fasste Professor Kunibert Wachten nach der Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses die Bewertung der Jury zusammen.

 

Geschäftsführer und Gesellschafter Uwe Sahle freute sich, mit dem siegreichen Entwurf einen weiteren Meilenstein bei diesem Projekt erreicht zu haben. Zugleich zeigte er sich überzeugt, damit auch „einen wichtigen Baustein für die weitere Entwicklung des Heiligkreuz-Viertels zu setzen.“ Für Sahle Wohnen ist es gegenwärtig das zweite Projekt in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Im Zollhafen realisiert das Unternehmen eine Wohnanlage mit 170 geförderten Mietwohnungen. Für die Mainzer Baudezernentin Marianne Grosse, die zu den Juroren gehörte, ist der ausgezeichnete Entwurf des Architekturbüros Schulze Gronover ein eindrucksvoller Beleg dafür, „dass geförderter Wohnungsbau und hochwertige Architektur kein Widerspruch, sondern sehr gut zu vereinbaren sind.“

 

Das insgesamt 34 Hektar umfassende Heiligkreuz-Viertel im Stadtteil Weisenau wird von den Stadtwerken Mainz in Zusammenarbeit mit der Mainzer Firmengruppe Richter und der niederländischen Ten Brinke-Gruppe entwickelt. Rund 2.000 Wohnungen werden dort neu entstehen. Dem Wunsch der Mainzer Stadtspitze entsprechend, soll in dem neuen Stadtquartier in nennenswertem Umfang bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Der Baubeginn für den Neubau von Sahle Wohnen ist voraussichtlich für Anfang 2020 vorgesehen. Mit der Fertigstellung wird für Ende 2021 gerechnet.

 

 

Das Unternehmen Sahle Wohnen

 

Sahle Wohnen ist als Wohnungsunternehmen Teil der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Mit einem Bestand von mehr als 22.000 Wohnungen in über 40 Städten zählt das mittelständische Familienunternehmen, das auf eine über 50-jährige Geschichte zurückblicken kann, zu den führenden privaten Wohnraumanbietern in Deutschland.

 

Sahle Wohnen ist im öffentlich geförderten sowie im frei finanzierten Wohnungsbau tätig. Einen regionalen Schwerpunkt bilden Wohnanlagen in Nordrhein-Westfalen, z. B. in Bonn, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Köln und Münster. Darüber hinaus ist das Unternehmen auch in Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main aktiv und wächst stetig. Neue Bauprojekte im mehrstelligen Wohneinheitenbereich sind in Aschaffenburg (Spessart-Gärten), Bensheim (Meerbachsportplatz), Bonn (Holzlar-Roleber), Düsseldorf (Wersten), Griesheim (Konversion Süd-West), Hamburg (Bergedorf), Köln-Porz (Neue Mitte), Mainz (Zollhafen und Heiligkreuz-Viertel), Mannheim (Franklin-Mitte), Münster (Kinderhaus und Zentrum Nord), Velbert (Sternbergstraße), Wolfsburg (Nordsteimke/Hehlingen) und Wuppertal-Barmen (Fürstenstraße) geplant oder befinden sich in der Entstehung.

 

Für größtmögliche Kundennähe sorgen 19 regionale Kundencenter und Servicebüros sowie das Engagement im Rahmen der gemeinnützigen Dienstleitungsgesellschaft Parea, die nachhaltig nachbarschaftliches Miteinander, das aktive Seniorenwohnen und mit den Großtagespflegeeinrichtungen „Kleine Knirpse“ die Betreuung von Kindern unter drei Jahren fördert. Die Hauptverwaltung des Unternehmens ist seit seiner Gründung in Greven ansässig.

 

Eine Besonderheit der Unternehmensgruppe Sahle Wohnen ist die enge Verzahnung von Bau- und Wohnungswirtschaft. Alle wesentlichen Einzelleistungen von der Planung der Wohnanlagen und Einfamilienhäuser über den Bau, Verkauf und Betrieb bis hin zur dauerhaften Vermietung werden von Teilen der Gruppe in steter Abstimmung miteinander erbracht.

 

Rückfragen richten Sie bitte an:

 

Sahle Wohnen

Kommunikation

Michael Sackermann, PR-Referent

Bismarckstraße 34, 48268 Greven

Telefon 02571 /81 353

E-Mail presse@sahle.de

 

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